Eine beständige Entwicklung führt die Stadtkapelle weiter in Ihrer Vereinsgeschichte. Neben der Eintragung ins Vereinsregister konnte 1972 die Pro-Musica-Plakette des Bundespräsidenten verliehen werden...

 

  • 1960 Hermann Willer als neuer Dirigent

    Umzug beim Wasserfest in Herbertshofen
    Der bisherige Dirigent Hans Wetzstein dankt ab. Als neuen Dirigenten gewinnt die Stadtkapelle Hermann Willer aus Gottmannshofen.
  • 1961 Bezirksmusikfest und Wertungsspiel in Wertingen

    Einweihung des neuen Sportplatzes am Judenberg
    Der neu geschaffene ASM-Bezirk 17 feiert erstmals ein Bezirksmusikfest, welches in Wertingen stattfindet. Die Bemühungen um eine schwäbische Tracht zeigen erste Erfolge. Zwei aktive Musiker sowie Stadtpfarrer Melchior Hops und Dirigent Hermann Willer holen sich kompetente Beratung bei Bezirksheimatpfleger Alfred Weitnauer in Kempten.
  • 1962 Anschaffung einer neuen Tracht - Eintragung in Vereinsregister

    Die Stadtkapelle in ihrer neuen schwäbischen Tracht beim Volksfest 1962 1. Reihe v.l.n.r.: Ernst Kreuzer, Eugen Wehringer, Alois Killisperger, Otto Mayr, Karl Heindl, Hans Hurler, Anton Fink 2. Reihe v. l. n. r.: Alfred Hillenbrand, Hubert Kratzer, Hans Reißner, Manfred Kotter, Hermann Willer, Josef Rager, Rudolf Mitschke, Josef Bühler, Nikolaus Gumpp, Dieter Kraus 3.Reihe v. l. n. r.: Josef Schuster, Leonhard Kotter, Michael Kratzer, Josef Färber, Otmar Fink, Josef Gerblinger, Nikolaus Hattler, Wilhelm Egger, Manfred Mayerle, Siegfried Haas
    Eine neue Tracht wird angeschafft. Da der Stadtrat und der amtierende Bürgermeister Eberhard nach langem Zögern ihre Unterstützung zusagen, kann die Finanzierung geregelt werden. Im Rahmen des Volksfestes und des 75-jährigen Jubiläums der Wertinger Hallodri-Schützen lässt sich die  Stadtkapelle in ihrer neuen schwäbischen Tracht mit Dirigent Hermann Willer ablichten.

    Eintrag ins Vereinsregister Stadtkapelle Wertingen e.V. Der 22. Oktober - an diesem Tag wird die Stadtkapelle offiziell ein eingetragener Verein. Der Amtsgerichtsrat Fritz Höchtl wird erster Vorstand, der Realschullehrer und Dirigent Hermann Willer 2. Vorstand, der Landwirtschafts-Oberlehrer Hans Haag Schriftführer und Nikolaus Hattler Kassierer.

    Im November 1962 wird Hermann Willer als Dirigent von Jakob Treitz aus Burtenbach abgelöst

  • 1964 Reise zum Jurafest in Neumarkt

    Stadtkapelle 1964 vor der Fahrt nach Neumarkt
    Absoluter Höhepunkt des Jahres ist die zweitägige Reise zum Jurafest in Neumarkt in der Oberpfalz. Dort findet eine überaus interessante musikalische Begegnung mit dem allseits bekannten Rundfunkblasorchester Hans Blum statt. Initiator und Vermittler dieses wunderbaren Erlebnisses ist Max Glässel, Redakteur bei der Wertinger Zeitung. Auf den 1. Vorstand Fritz Höchtl folgt Josef Winklhofer - Dirigent ist Jakob Treitz.
  • 1966 Faschingstreiben in Augsburg

    Fasching im Hotel “Drei Mohren“ in Augsburg, vermittelt durch die Brauerei Ehnle, Lauterbach.
    Ein großer Perlachia-Faschingsball im Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg und buntes Faschingstreiben auf dem Rathausplatz bleiben den Musikern noch lange in guter Erinnerung.
  • 1967 Alfred Schubert wird 1. Vorstand

    Der 1. Vorstand Josef Winklhofer gibt seinen Rücktritt bekannt. Die Generalversammlung wählt daraufhin Alfred Schubert zum 1. Vorstand und Hermann Willer zum 2. Vorstand. Rudi Schönauer wird Schriftführer und Hans Heckl Kassierer.

    Höhepunkt: Mai-Kirmes in Lövenich Bei einer viertägigen Fahrt zur Mai-Kirmes in Lövenich/Erkelenz im Rheinland wird die Stadtkapelle von allen Honoratioren in Frack und Zylinder feierlich empfangen. Die „Bayern“ trumpfen mächtig auf. Die Heimfahrt verbindet der Verein neben einem Standkonzert vor der Beethovenhalle in Boon noch mit einer Schifffahrt auf dem Rhein von Koblenz nach Bingen. Im Sommer wird die Stadtkapelle zu einer weiteren Floßfahrt auf der Isar eingeladen. Wegen der großen Teilnehmerzahl müssen diesmal sogar zwei Flöße beschickt und die Kapelle geteilt werden. Am späten Nachmittag in München Hellabrunn angekommen, vereinigt sich  ie Kapelle wieder und sorgt mit ihrem Spiel für großes Aufsehen unter den hunderten von Spaziergängern.

  • 1970 erneute Fahrt nach Lövenich

    Neben dem mittlerweile gefüllten Jahresreigen: (Fasching, Osterkonzert, Fronleichnam, Volksfest, St. Martin, Kriegerwallfahrt, Maikundgebung und Volkstrauertag) findet 1970 bereits die dritte Fahrt nach Lövenich zur Mai-Kirmes statt. Von dort aus besichtigt man bei einem Tagesausflug in unserem Nachbarland Holland eine große Windmühle im bekannten Windmühlengebiet Kienderdyke.
  • 1972 Verleihung der Pro-Musica-Plakette

    Bei der Verleihung der Pro-Musica-Plakette in Ottobeuren v. l. Karl Heindel, Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Georg Mayer, Ministerialrat Dr. Stümmer und 1. Vorsitzender der Stadtkapelle Wertingen Alfred Schubert.
    Durch Ministerialrat Stümmer und ASM-Präsident Georg Mayer wurde am 6. Mai im Kaisersaal der Benediktinerabtei Ottobeuren die Pro-Musica-Plakette des Bundespräsidenten an die Stadtkapelle verliehen, denn Forschungen hatten 200 Jahre bläserisches Musizieren seit 1772 in Wertingen nachgewiesen. Am 25. November wird dieses Ereignis in einer großen Feierstunde durch Landrat, Bürgermeister und Vorstand in Anwesenheit der Wertinger Bevölkerung und der Musiker gewürdigt. Alfred Schubert ist ein glänzender Repräsentant der Stadtkapelle Wertingen.
  • 1973 gute Kontakte zur Unternehmerfamilie Berchtold

    Aus dem Gästebuch der Stadtkapelle Wertingen: Dankesworte der Wertinger Unternehmerfamilie Berchtold.
    In diesem Jahr begannen die guten Beziehungen zur WertingerUnternehmerfamilie Berchtold. Anlässlich der Inbetriebnahme der neuen Fertigungsanlage brachten der Senior Josef Berchtold und seine Söhne Wilhelm und Hans im Gästebuch der Stadtkapelle ihre Anerkennung zum Ausdruck. Die Verpflichtung von Walter Pfeifer als Nachfolger von Dirigent Jakob Treitz hatte neuen Schwung gebracht, und so kam der ASM mit seiner Generalversammlung im April mit viel Prominenz nach Wertingen. Als Bayernkapelle glänzten die Wertinger Musiker wieder in Lövenich am Rhein.
  • 1974 700 Jahre Stadt Wertingen

    Die Stadtkapelle Wertingen spielte bei der 700-Jahr-Feier der Stadt Wertingen. Bürgermeister Dietrich Riesebeck (am Rednerpult) konnte die Minister Anton Jaumann (rechts), Josef Ertl (links) und Hans-Jochen Vogel (nicht auf dem Bild) begrüßen.r
    Mit einem Standkonzert unter der Leitung von Otto Mayr eröffnete die Stadtkapelle mit ihrem unermüdlichen Vorstand Alfred Schubert die Feiern „700 Jahre Stadt Wertingen“ nach dem Sonntagsgottesdienst. Die Besuche von Wirtschaftsminister Anton Jaumann, Landwirtschaftsminister Josef Ertl und Bundesjustizminister Hans-Jochen Vogel wurden von der Stadtkapelle musikalisch ausgeschmückt. Beim Osterkonzert trugen sich viele Prominente ins Gästebuch ein, und Walter Pfeifer und seine Stadtkapelle zogen mit anspruchsvollen Werken alle Register.
  • Bezirksmusikfest war ein großer Erfolg

    Oktoberfest-Umzug 1959 in München
    Das Bezirksmusikfest des Allgäu-Schwäbischen-Musikbunds, Bezirk 17, in Wertingen wurde ein großer Erfolg. Zu den Ehrengästen zählten ASMPräsident Georg Mayer aus Altusried im Allgäu, Landrat Dr. Martin Schwaiger, Dillingen, die Südtiroler Gäste aus Tiers und die Vertreter von 22 Gastkapellen, für die Bürgermeister Dietrich Riesebeck und Alfred Schubert glänzende Gastgeber waren. Zum Stadtjubiläum wurden auch Gäste aus Lövenich bei Köln in Wertingen begrüßt und von 2000 Gästen im Festzelt gefeiert.

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