Musikschule Wertingen e. V.

... für ein Leben mit Musik!
  1. Germán Moreno López entzündet beim Candlelight-Konzert der Bläserphilharmonie ein musikalisches Feuerwerk von Patricia Rauch „Wenn einmal der Funke übergesprungen ist, steht schnell das ganze Haus in Flammen“ – mit diesen und anderen Gedanken rund um das Kernthema „Feuer und Flamme“ der Wertinger Nacht begleiteten Claudia Hambach und Anton Stegmair das alljährliche Candlelight-Konzert der Bläserphilharmonie. Dabei konnten die beiden im Vorfeld noch nicht ahnen, wie treffend sich ihre Überlegungen auch musikalisch gesehen erweisen sollten. Vor Enthusiasmus und Leidenschaft sprühend, gelang es dem neuen Dirigenten der Bläserphilharmonie, Germán Moreno López, bei Musikern und Konzertbesuchern gleichermaßen Begeisterung für die dargebrachte Musik zu wecken. Beim Blick in die Runde fiel auf, dass die geschickt ausgewählten Stücke die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle spiegelten: Mit dem Satz „Paradiso“ aus der Suite „The divine comedy“ von Robert Smith tauchten die Musiker sogleich musikalisch in den Ort ein, für den die meisten Menschen ein klares Bild voller Glück, Harmonie und erfüllbarer Wünsche in sich tragen. In den Stücken „Amen“ von Rolf Rudin“ und „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen, das die Anbetung des göttlichen Wunders der Geburt Christi zum Thema hat, fand dieses Bild seine religiöse Entsprechung. Immer wieder standen dabei Holzbläser und Blechbläser vor der großen Herausforderung, die Temperaturschwankungen in der Wertinger Stadtpfarrkirche so zu meistern, dass ein einheitlicher Klangkörper entsteht. Konzertmeisterin Heike Mayr-Hof wusste dieser Herausforderung mit Bravour zu begegnen, sodass sich die Klangerlebnisse in ihrer vollen Kraft entfalten konnten. Große Meister durften nicht fehlen Mit der Auswahl des Stücks „Noah’s Ark“ erweiterte der erst 30-jährige neue Dirigent das Gefühlsspektrum bei den Besuchern erneut: Nun gesellten sich Angst und Hoffnung gleichermaßen dazu, die von Erik Döhler an der Solo-Trompete zum Greifen nahe und spannungsgeladen musikalisch interpretiert wurden. Der Einsatz einer Windmaschine ließ dabei das Szenario der hin- und hergerissenen Arche im Sturm real wirken. Bei einem (mehr …)
  2. Einen konzertanten Gottesdienst gestalten Ensembles der Musikschule Wertingen am Mittwoch, 20. November 2019 um 19.00 Uhr in der Bethlehemkirche in Wertingen, auf Einladung von Pfarrerin Ingrid Rehner. Das Blockflötenensemble „Flauti Concertanti“ (Leitung: Karolina Wörle) und das „Blockflöten-Ensemble Bissingen“ (Leitung: Magdalena Polzer) musizieren gemeinsam Werke von Johann Pachelbel, Robert Maximilian Miller und Johann Kaspar Fischer. Manfred-Andreas Lipp und das Saxofonquartett „4Sax“ spielt Musik von Johann Sebastian Bach und Giovanni Gabrieli. Zu dem Gottesdienst mit diesem abwechslungsreichen Musikprogramm wird von der Bethlehemgemeinde und der Musikschule ganz herzlich eingeladen und alle freuen sich über Wertschätzung durch regen Besuch und über die Mitgestaltung des Gottesdienstes. (mehr …)
  3. Musikschule gestaltet das Konzert unter dem Motto „Holz trifft Blech“ Am 01. Dezember findet das nächste Konzert der Reihe „Kunst tut gut“ im Krankenhaus statt. Die musikalische Gestaltung übernehmen dieses Mal zwei Lehrkräfte der Musikschule Wertingen. Die Klarinettistin Sabrina Steinle und der Lehrer für tiefes Blech, Michael Rast, haben mit ihren Schülern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Solistisch und im Ensemble werden nicht nur weihnachtliche Musikstücke sondern auch Volkslieder und Kammermusik vorgetragen.   Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich darauf, den Zuhörern 30 kurzweilige Minuten mit stimmungsvoller Musik zu bescheren. Beginn des Konzertes ist 14.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Kreisklinik Wertingen. Der Eintritt ist wie immer frei! (mehr …)
  4. Lehrerkonzert der Musikschule Wertingen von Petra Schüßler Sogar Bürgermeister Willy Lehmeier staunte in seiner Begrüßung über den übergroßen Publikumsandrang beim Lehrerkonzert der Musikschule. Nicht ein freier Stuhl hätte sich noch im Festsaal des Wertinger Schlosses gefunden und so hieß es erst einmal zusammenrücken für ein Konzert der besonderen Art. Vielseitigkeit und ein harmonisches Miteinander auf musikalisch hohem Niveau versprach Petra Schüßler in ihrer Moderation. Harmonisches Musizieren zeigten gleich zu Beginn das Klavierquartett mit den drei Bläsern Heike Mayr-Hof, Klarinette, Gabriele Mordstein, Oboe, Mihail Maxim, Querflöte und Kirill Kvetniy, Klavier. Mit dem „Caprice sur des Airs Danois et Russes“ von Camille Saint-Saens bewiesen sie, wie nuancenreich alle ihre Instrumente beherrschen. Einen kompletten Gegensatz dazu bot ebenfalls in großer Harmonie und mit exzellentem Zusammenspiel das Ehepaar Krystyna und Hartmut Hüttner an Violine und Gitarre. Das Publikum genoss die „Sonate in C-Dur“ des nur noch selten gespielten klassischen Komponisten Friedrich Rust. Im anschließenden Wettbewerbsstück „Solo de Concours“ des belgischen Trompeters Théo Noel Charlier zeigte der Wertinger Trompetenlehrer Tobias Schmid, einfühlsam begleitet von Angelika Iwanowa, dass er sich zu Recht zu den studierten Fachkräften des Kollegiums zählen darf. Bekannte Melodien steuerte das Holzbläsertrio Susanne Müller, Querflöte, Anna-Maria Huber, Klarinette und Jakob Steinsiek, Fagott zum Konzert bei. Dank perfekter Intonation und exaktem Zusammenspiel wirkten die beiden Melodien aus der Oper „Carmen“ von George Bizet erfrischend und keineswegs banal. Begeisterte französische Gäste Ein „Glanzstück für Querflöte“, so wurde das Concertino von Cécile Chaminade anmoderiert. Meisterhaft in Ton und vor allem in der Technik präsentierte Mihail Maxim seine Querflöte, sensibel begleitet von Kirill Kvetniy am Klavier. So unbekannt die spätromantische französische Komponistin auch in Deutschland ist, so sehr erfreute dieser Programmpunkt eine größere Delegation aus der französischen Partnerstadt Fére en Tardenois, die dieses Konzert als Programmpunkt ihres Aufenthaltes in Wertingen genoss. Zum Abschluss der ersten Konzerthälfte zeigten (mehr …)
  5. Nachdem im vergangenen Jahr die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Buggenhofen wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war, findet das inzwischen schon zur Tradition gewordene Adventskonzert in diesem Jahr wieder statt, und zwar am Sonntag, dem 1. Dezember 2019 um 17 Uhr. Die einst von der Musikschule im Kesseltal ins Leben gerufene Veranstaltung am 1. Adventssonntag wird jetzt von der Musikschule Wertingen aufgenommen und weitergeführt. Das Vokalensemble Bissingen unter seiner Leiterin Magdalena Polzer wird wie bisher einen großen Teil des Programmes gestalten. Mit alten aber auch neueren Adventsliedern, deren Texte von Dunkelheit und nahendem Licht, Winterruhe und Frieden in der Natur, vom warmen Schein der Kerzen sowie von der freudigen Weihnachtsbotschaft erzählen, wollen sie in einer besinnlichen Konzertstunde auf das bevorstehende Fest einstimmen. Dabei werden u. a. Kompositionen und Liedsätze von Lorenz Maierhofer und der Schlusschor „Tollite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns erklingen. Am Klavier begleitet Maria Fey. Gemeinsames Blockflötenensemble Eine neue Perspektive hat sich für das Bissinger Blockflötenensemble durch den Anschluss an die Musikschule Wertingen ergeben: zusammen mit „Flauti Concertanti“ unter der Leitung von Karolina Wörle aus Wertingen bilden Sie ein großes Ensemble von 15 Spielern, das mit seinem warmen Blockflötenklang das Programm mitgestaltet und bereichert.  Neben Präludium, Choral & Fuge des im schwäbischen Raum beheimateten Künstlers Robert Maximilian Miller und dem bekannten Kanon von Johann Pachelbel dürfen sich die Zuhörer auf eine Reihe traditioneller weihnachtlicher Liedsätze freuen. Des weiteren werden auch solistische Beiträge zu Gehör kommen. Karlheinz Polzer (Tenor) sowie Gabriele Mordstein (Oboe) und Magdalena Polzer (Blockflöte) setzen zusammen mit Maria Fey am Klavier diese Highlights. Der Eintritt ist frei. (mehr …)